Samstag, 3. Oktober 2015

Erntedank: Traditionen und Bräuche rund ums Fest


Erntedank: Traditionen und Bräuche rund ums Fest
An Erntedank wird jedes Jahr im Herbst für die reichen Gaben der Natur gedankt. Doch was wissen Sie eigentlich über das althergebrachte Fest? Hier erfahren Sie allerlei Wissenswertes zu Traditionen und Bräuchen rund um die Ernte. Mit toller Dekoration zum Nachmachen!
Seit dem 3. Jh. n. Chr. feiert man das Erntedankfest 
Die heißen Tage sind vorbei, die Bauern haben die Ernte in die Scheunen eingebracht. Jetzt ist Zeit, für die Früchte des Feldes zu danken und gemeinsam zu feiern. Das Erntedankfest ist in der christlichen Kirche seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. belegt. In der katholischen Kirche gibt es dafür keinen festen Tag, die evangelische begeht es am 29. September, dem Michaelistag, oder am ersten Sonntag im Oktober. Noch kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zählte das Fest, das zum Ende des Kirchenjahres hinführt, zu den wichtigsten Traditionen des bäuerlichen Jahres.

 Die Glocken läuteten dann in vielen Ortschaften eine Stunde früher und kündigten die Wende von der Sommer- zur Winterarbeit an. Für die Männer hieß es nun Getreide dreschen und die Erntegeräte bis zum nächsten Frühling ausbessern. Doch zuerst durfte gefeiert und mit Gottes Segen ausgiebig geschlemmt werden. Sogar die Dienstboten erhielten zu Erntedank eine Extraportion Schmalzgebäck und durften soviel essen, wie sie wollten – keineswegs eine Selbstverständlichkeit zur damaligen Zeit.
Quelle: www.blooms.de

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